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Die Gesundheitskommission des Nationalrats hatte gestern in ihrer Sitzung keine Einwände gegen die medizinische Verwendung von Cannabis und hat ohne Gegenstimme die Kommissionsmotion «Ärztliche Abgabe von Cannabis als Medikament an chronisch Kranke. Tiefere Gesundheitskosten und weniger Bürokratie» beschlossen. Nun besteht für Patientinnen und Patienten die berechtigte Hoffnung, dass sich etwas an der Situation ändern wird. MEDCAN fordert die Politik auf, schnelle und pragmatische Lösungen zu finden, um medizinisches Cannabis zu legali­sieren. Es ist heute zwar möglich eine Sonderbewilligung zu erhalten. Der Aufwand ist jedoch für Patienten als auch für Ärzte enorm. Zudem sind legale Cannabistropfen sehr teuer und für viele Patienten nicht finanzierbar.
Für einen ungehindert und straffreien Zugang zu medizinischem Cannabis
19 May 2018
Mit 12 zu 11 Stimmen wurde eine Motion von Ständerat Roberto Zanetti (SP/SO) für einen Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz angenommen. Dieser soll Versuche zur regulierten Abgabe von Cannabis ermöglichen. Mit 14 zu 11 Stimmen abgelehnt hat die Kommission eine parlamentarische Initiative der Grünen, die ein neues Hanfgesetz verlangen. Hanfprodukte sollen entkriminalisiert, Anbau, Handel, Konsum, Jugendschutz und die Besteuerung jedoch reguliert werden. Die Mehrheit der Kommission ist der Ansicht, dass Hanf keine harmlose Droge ist. Es gelte, die Erkenntnisse aus den Studien abzuwarten, die gestützt auf den Experimentierartikel gemacht würden. Keine Einwände hat die SGK gegen die ärztliche Abgabe von Cannabis als Medikament an chronisch Kranke. Sie hat eine Initiative des St. Galler CVP-Nationalrats Thomas Ammann mit dieser Forderung ohne Gegenstimme in eine Kommissionsmotion umgewandelt. Medical Cannabis Verein Schweiz fordert, dass Schweizer Patientinnen und Patienten die Möglichkeit haben, Cannabis in der von ihnen gewünschten Form und in kontrollierter Qualität anzuwenden.
Eine gute und eine schlechte Nachricht für Kiffer.
19 May 2018
Realität im Umgang mit medizinischem Cannabis in der Schweiz In der Praxis ist es schwierig, einen Arzt zu finden, der Patientinnen und Patienten unterstützt, wenn sie sich mit Cannabis therapieren möchten. Unsere Erfahrung zeigt, dass sowohl Ärzte als auch Apotheker wissen, dass medizinisches Cannabis bei vielen Indikationen helfen kann. Leider haben diese jedoch meist weder Fachwissen noch praktische Erfahrung in diesem Bereich vorzuweisen und begegnen den Patienten folglich mit einer ablehnenden Haltung. Patientinnen und Patienten, die sich teilweise schon seit Jahren selbst therapieren, besitzen in vielen Fällen ein fundierteres Wissen als medizinisches Fachpersonal. Die legal erhältlichen Cannabisprodukte aus der Apotheke sind für viele Cannabis-Patienten zu schwach und folglich viel zu teuer. Gerade bei Krebs oder anderen schweren Leiden helfen nur hohe Dosen THC und CBD. Die engen Grenzen der Therapie und die Bürokratie treiben die Kosten soweit in die Höhe, dass die Präparate weit über dem Zehnfachen des Strassenpreises von Cannabis sind. Die Kosten werden nur selten von den Krankenkassen übernommen. Zurzeit wird Cannabis als sehr teures Medikament verkauft, dass sich die allermeisten Patientinnen und Patienten nicht leisten können. Wir sind nicht bereit, dies einfach so hinzunehmen. Wir fordern von der Politik, den Krankenkassen und den Versicherungen dass medizinisches Cannabis in die Grundversorgung aufgenommen und die Kosten somit übernommen werden.
18 May 2018
Einmal im Jahr treffen sich Produzenten, Wissenschaftler, Investoren und Patienten in Tel Aviv zur „Cannatech“, der großen internationalen Messe für alles Heilende aus Cannabis. Über 200 Farmen haben inzwischen eine Lizenz beantragt, Cannabis anzubauen, vor allem für den Export. In Israel sind die Produktionsbedingungen ideal: mildes Klima, eine seit Jahrzehnten hoch entwickelte Landwirtschaft und eine stete Bereitschaft zur Innovation. Alles begann im Jahr 1964, als Professor Raphael Mechoulam an der Universität von Jerusalem die Cannabis-Pflanze wissenschaftlich untersuchte und das THC daraus extrahierte – die Substanz, die das Bewusstsein berauscht. Mit inzwischen 90 Jahren forscht der Urvater der medizinischen Anwendung des Cannabis noch immer täglich in seinem Labor. In Israel wird Cannabis bei Epilepsie verschrieben, bei Parkinson, zur Milderung der Symptome bei Krebserkrankungen und auch autistischen Kindern. Sogar die Armee hat ein Versuchs-Programm aufgestellt, um die Wirkung von Cannabis bei post-traumatischen Belastungsstörungen ihrer Soldaten zu testen. Und auch ultra-orthodoxe Rabbiner segnen das alles ab.
„Cannabis aus Israel“ könnte in ein paar Jahren auf dem Weltmarkt so erfolgreich sein wie „Orangen aus Jaffa“ – schon wegen des Know How: Seit 10 Jahren ist die medizinische Anwendung von Produkten aus Cannabis in Israel erlaubt. Der Startschuss zu einem neuen « Green Rusch » war die Li...
15 May 2018
Nach dem grossen Interesse an unserem Verein im Cannabis Village an der Muba und den vielen Mail-Anfragen von Baslerinnen und Baslern ist MEDCAN nun auch in Basel für die Patientinnen und Patienten da. Neu findet jeden 4. Mittwoch im Monat ein Patiententreff in Basel statt. Das erste Mal am Mittwoch, 30. Mai 2018. MEDCAN setzt sich dafür ein, den Menschen die Cannabis als Medikament einnehmen, ein Gesicht zu geben, ihre Geschichten zu erzählen und sie so aus der Illegalität zu holen.
Für einen ungehindert und straffreien Zugang zu medizinischem Cannabis
14 May 2018
Unsere Mitglieder haben ihre Therapie bewusst auf Cannabis umgestellt oder kombinieren sie mit schulmedizinischen Methoden und Medikamenten. Sie erachten die Nebenwirkungen beim Cannabis als drastisch geringer und angenehmer, als dies bei vielen Medikamenten der Fall ist. Nebst der physischen und psychischen Bewältigung der teils komplexen Krankheitsbilder unserer Mitglieder stellt sie die Beschaffung und die Finanzierung der Cannabis-Medikamente vor eine weitere Herausforderung. Der Medical Cannabis Verein erhofft sich, so viele Cannabis-Patienten und -Patientinnen wie möglich zu vereinen, um eine noch stärkere Stimme zu werden unser Anliegen zu vertreten. Vielen Dank für eure Unterstützung!!! www.medcan.ch
12 May 2018
Seit März 2017 ist in Deutschland medizinisches Cannabis vom Arzt verschreibbar und in der Apotheke erhältlich. Mit Unbehagen beobachtet der Medical Cannabis Verein Schweiz die Entwicklung in unserem Nachbarland. Wie in der Schweiz haben sich die Preise massiv erhöht, es ist schwierig einen Arzt zu finden, der Cannabis verordnet und die Kassen zahlen nicht. Die Patientenzahl hat sich durch die Legalisierung massiv erhöht und die Apotheken haben dadurch Lieferengpässe. Die deutschen Patienten sind verzweifelt und machen ihrem Ärger in den sozialen Medien Luft. Der Medical Cannabis Verein Schweiz fordert , dass die Patientinnen und Patienten ihre Medikamente selber anpflanzen können. Solange medizinisches Cannabis trotz Sonderbewilligung vom Bundesamt für Gesundheit von den Krankenkassen nicht bezahlt wird, muss es Betroffenen ermöglicht werden, ihr Medikament so billig wie möglich herzustellen. Die legalen Cannabisprodukte aus der Apotheke sind viel zu teuer und können Patientinnen und Patienten an den Rand ihrer finanziellen Möglichkeiten bringen.
8 May 2018
Warum immer mehr Senioren zu Cannabis greifen Ein Pflegeheimbewohner in der Schweiz nimmt im Schnitt laut dem Arzneimittel-Report der Krankenkasse Helsana 9,3 Medikamente am Tag ein. Insgesamt wurden 2016 dafür 210 Mio. Franken ausgegeben. In den kommenden Jahren wird die Anzahl der Senioren, die an altersbedingten oder chronischen Krankheiten leiden stark steigen und das Schweizer Gesundheitssystem vor eine grosse Herausforderung stellen. Mit Hilfe von medizinischem Cannabis können rezeptpflichtige Medikamente reduziert oder sogar abgesetzt werden Wenn der Körper altert, entstehen viele körperliche und emotionale Probleme, die das Leben schwieriger machen. Oft nehmen Senioren jahrelang verschreibungspflichtige Medikamente, die zum Teil starke und unerwünschte Nebenwirkungen haben. Medizinisches Cannabis kann Schmerzmittel, Antidepressiva, Stimulanzien, Schlafmittel usw. ergänzen oder sogar ersetzen. Es wurde auch aufgezeigt, dass die Wirksamkeit von Medikamenten in Kombination mit Cannabis ansteigt, sodass weniger eingenommen werden muss und die Gefahr einer Abhängigkeit oder Überdosierung abnimmt. Speziell bei Altersbeschwerden ist Cannabis ein ausgezeichnetes Linderungsmittel mit moderaten Nebenwirkungen. Es ist ein uraltes Heilmittel und hat eine zweite Chance verdient.
6 May 2018
"Vergangene Woche hat die FDP in Deutschland einen Tweet abgesetzt, in dem sie die Cannabis-Legalisierung forderte. Selbstverständlich hat das Empörungswellen ausgelöst, spürbar bis in die Schweiz, wo übrigens gerade im April die Unterschriftensammlung begonnen hat für die Initiative zur Cannabis-Legalisierung. Nun, liebe Leser, chillen Sie ein bisschen. Auch wenn es mir Kritik einbringt: Ich stimme dem legalen Kiffen zu." Eine Meinung von Tamara Wernli
Neben Alkohol und Nikotin wirkt die grüne Heilpflanze harmlos. Die baldige Legalisierung von Cannabis ist deshalb nicht auszuschliessen.
4 May 2018
Erfolgreiche CannaTrade.ch Am letzten Wochenende im April fand die Cannatrade statt. Das Interesse war gross. 10'800 Besucherinnen und Besucher kamen nach Zürich Oerlikon, um sich an der Cannabis-Messe umzusehen. Auch der Medical Cannabis Verein Schweiz war mit einem Stand vertreten und hat Interessierte, über die medizinisches Anwendung von Cannabis informiert. Es geht um sehr viel Geld und die Patientinnen und Patienten sind mittendrin. Wir sollten alle weiter darum kämpfen, nicht mehr überhört zu werden. Das einzige das wir wollen, ist eine Pflanze die wie Unkraut im Garten wächst. Aber wir wollen sie in einer kontrollierten Qualität und wir wollen sie in sinnvoll verarbeiteten, medizinisch verabreichbaren Produkten. Mit der heutigen Infrastruktur, die durch die legalen CBD-Produkte in der Schweiz bereits besteht, wäre es sofort möglich für die Schweizer Patientinnen und Patienten bezahlbare Medikamente herzustellen. mehr im Artikel:
Für einen ungehindert und straffreien Zugang zu medizinischem Cannabis
3 May 2018
"Lange galt Cannabis nur als reine Kifferdroge. Doch die Pflanze besitzt die Kraft, Schmerzen zu lindern." 100 Cannabis-Medikamente waren in Europa im 19. Jahrhundert erhältlich. Hanf galt als Allheilmittel, zum Beispiel gegen Kopfschmerzen, Asthma und Schlafstörungen. Der Medical Cannabis Verein Schweiz fordert, dass Schweizer Patientinnen und Patienten wieder die Möglichkeit haben Cannabis in der von ihnen gewünschten Form und in kontrollierter Qualität therapeutisch anzuwenden und dass die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.
Lange galt Cannabis nur als reine Kifferdroge. Doch die Pflanze besitzt die Kraft, Schmerzen zu lindern.
2 May 2018
An der diesjährigen MUBA vom 20. bis 22. April 2018 fand das Cannabis Village statt – eine Messe in der Messe rund um die wertvolle Kultur-, Nutz- und Heilpflanze Cannabis. Der Medical Cannabis Verein Schweiz war mit einem Stand anwesend und hat interessierte Patientinnen und Patienten informiert. MEDCAN fordert die Politik auf, schnelle und pragmatische Lösungen zu finden, um medizinisches Cannabis zu legali­sieren. Es ist heute zwar möglich eine Sonderbewilligung zu erhalten. Der Aufwand ist jedoch für Patienten als auch für Ärzte enorm. Zudem sind legale Cannabistropfen sehr teuer und für viele Patienten nicht finanzierbar.
Für einen ungehindert und straffreien Zugang zu medizinischem Cannabis
1 May 2018
Bis morgen könnt ihr unsere Präsidentin immer zur vollen Stunde in den ZüriNews im TeleZüri sehen oder direkt im Link. Vielen Dank für das viele positive Feedback. Und vielen Dank an die Organisatoren der CannaTrade.ch. Der Medical Cannabis Verein Schweiz fordert, dass Schweizer Patientinnen und Patienten die Möglichkeit haben Cannabis in der von ihnen gewünschten Form und in kontrollierter Qualität therapeutisch anzuwenden und dass die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.
Für die meisten ist Cannabis ausschliesslich eine Droge. An der Hanfmesse zeigt sich aber, dass viele es als Heilmittel verwenden.
29 Apr 2018
Vielen Dank für 3 Tage Cannabis-Village an der Mustermesse Basel. Der Medical Cannabis Verein Schweiz konnte viele spannende Gespräche mit Patienten führen. Nächste Woche vom 27.-29- April sind wir dann an der CannaTrade 2018 in Zürich. Die medizinische Wirkung von Cannabis ist das Fachgebiet von Felix Iten, dem Mitbegründer der Patientenorganisation Medical Cannabis Schweiz. Hanf könne bei ein paar Dutzend Krankheiten lindernd oder gar heilend wirken. Zum Beispiel bei Schmerzpatienten. «Die Präsidentin des Medical Cannabis Vereins Schweiz ist Tetraplegikerin» sagt Iten. Sie sei heute in der Lage ihre Spasmen und Schmerzen unter Kontrolle zu halten. «Der Unterschied zu früher: Sie spürt wieder etwas am Körper – ein neues Leben.»
An der Basler Messe Muba will die Sonderaustellung Cannabis-Village Aufklärungsarbeit leisten – über CBD.
23 Apr 2018
Happy 420 an alle und besonders alle Cannabis Patienten!
20 Apr 2018
Wir beraten an der cannabis village Messe Basel. Freitag bis Sonntag 10 Uhr bis 19 Uhr
20 Apr 2018
Unser Präsidentin im Interview mit VICE Schweiz 💚 "Franziska ist eine von rund 3.000 Patientinnen, die zu medizinischen Zwecken Cannabis konsumieren darf. Trotzdem kifft sie auch illegal." Solange medizinisches Cannabis trotz Sonderbewilligung vom Bundesamt für Gesundheit von den Krankenkassen nicht bezahlt wird, muss es Betroffenen ermöglicht werden, ihr Medikament so billig wie möglich herzustellen. Die legalen Cannabisprodukte aus der Apotheke sind viel zu teuer und können Patientinnen und Patienten an den Rand ihrer finanziellen Möglichkeiten bringen. MEDCAN fordert, dass Schweizer Patientinnen und Patienten die Möglichkeit haben Cannabis in der von ihnen gewünschten Form und in kontrollierter Qualität therapeutisch anzuwenden und dass die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.
Franziska ist eine von rund 3.000 Patientinnen, die zu medizinischen Zwecken Cannabis konsumieren darf.
20 Apr 2018
Veritas-CEO Dr. Luis Franciosi legt in seinem Kommentar nahe, dass der zum Patent angemeldete Cannabisstamm CTL-X, sobald die Wirksamkeit gegen akute Schmerzen in den klinischen Versuchen nachgewiesen ist, schon dieses Jahr auf den Markt kommen wird. Kommt es zu einer Lizenzierung von CTL-X, ist dies eine “Cashcow” für das Unternehmen, denn Veritas wird an jeder angebauten Pflanze mitverdienen, ohne selbst weiteren Aufwand betreiben zu müssen. Aufgrund der laufenden Patentierung ist die “Nachzucht” auch für die Konkurrenz verboten.
Ich glaube, dass die heute veröffentlichte News eine große Signalwirkung in sich und einer Entwicklung Rechnung trägt, die längst überfällig ist. Die Eindämmung der Opioid-Epedemie… Die Opioid-Epidemie ist der schnelle Anstieg der Verwendung von ...
18 Apr 2018
Während Cannabis bei uns selbst bei Schwerkranke schwer verfügbar ist, haben mehrere US-Bundesstaaten die Nutzung bereits vollkommen legalisiert. Mehrere Studien konnten bereits positive Nebeneffekte dieser Legalisierung nachweisen. So ist in den US-Bundesstaaten mit legalem Cannabis nicht nur die Anzahl der Gewalttaten und Mordfälle, sondern auch die Zahl der Verkehrstoten zurückgegangen. Wie zwei kürzlich im Fachjournal „ JAMA Internal Medicine“ veröffentlichte Studien aufzeigen, soll die Legalisierung von Cannabis dazu führen, dass Patienten weniger Opioide verabreicht werden. Die Medikamente mit den morphinartigen Eigenschaften kommen besonders bei Schmerzpatienten zum Einsatz und sind im Gegensatz zu Cannabis bei uns nach Verschreibung legal.
Durch die Legalisierung von Cannabis ist die Anzahl der Todesfälle durch Opioide in den USA stark zurückgegangen.
17 Apr 2018
Die bekannteste Form Cannabis einzunehmen, ist wohl immer noch der Joint. Für Patientinnen und Patienten die es aus medizinischen Gründen konsumieren, gibt es aber alternative Einnahmeformen. MEDCAN organisiert monatliche Patiententreffs in Zürich und Bern. Wir informieren über die medizinische Anwendung und Dosierung von Cannabis und geben den Patienten die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.
Cannabis und dessen Cannabinoide können auf verschiedenen Weisen eingenommen werden. Am bekanntesten, vor allem durch den Freizeitkonsum, ist noch immer das Rauchen von Cannabisblüten. Warum ist aber nun die orale Einnahme zu bevorzugen?
16 Apr 2018
Sind Sie Cannabis-Patientin oder -Patient? Finden Sie unser Anliegen «medizinisches Cannabis» zu legalisieren unterstützenswert? https://www.medcan.ch/de/mitgliederantrag
15 Apr 2018
In eine Langzeitstudie über 25 Jahre hat das Team um Professor Reto Auer vom Berner Institut für Hausarztmedizin nun nachgewiesen, dass regelmäßiger Cannabis-Konsum nur dann schädlich für die Herzarterien ist, wenn Cannabis zusammen mit Tabak konsumiert wird. Dass sich durch Tabakrauchen Atherosklerotische Plaques bilden und dadurch das Herzinfarktrisiko erhöht wird, ist bereits bekannt. Noch nicht untersucht worden war, ob Cannabis-Konsum dieselbe Wirkung hat. Für die Untersuchungen wurden Daten aus der Langzeitstudie CARDIA verwendet, die seit 1985 die Entwicklung von Atherosklerose und deren Risikofaktoren bei jungen Erwachsenen untersucht.
Langfristiger Cannabis-Konsum wurde wiederholt mit Atherosklerose in Verbindung gebracht. Nun deutet eine Langzeitstudie darauf hin, wer der eigentliche Hauptauslöser ist.
13 Apr 2018
Cannabinoide sind chemische Verbindungen. Phytocannabinoide sind die natürlichen Formen dieser Chemikalien, die in den weiblichen Cannabisblüten in den höchsten Konzentrationen gefunden werden – genauer gesagt in den Harzdrüsen auf der Oberfläche der Blüte. Es gibt mindestens 115 verschiedene Cannabinoide, die aus verschiedenen Cannabissorten identifiziert und isoliert wurden. Jedes hat einen einzigartigen Einfluss auf das Endocannabinoidsystem (ECS) des Körpers. Cannabispflanzen enthalten je nach Sorte über 100 Cannabinoide. Die beiden bekanntesten sind THC und CBD. Hier finden Sie mehr Informationen über die einzelnen Cannabinoide und ihre therapeutische Wirkung. https://www.medcan.ch/de/medizin/39-cannabinoide
12 Apr 2018
Die Ärztin ist unter anderem mit Forschern einer Hochschule im Gespräch. Geplant sind Studien zum Einsatz von Cannabisblüten beim Tourette-Syndrom, bei ADHS und anderen Krankheiten, wo das Mittel bereits eingesetzt wird. „Ich würde gerne 30 bis 50 Präparate haben, die ich so einsetzen kann, wie es notwendig ist“, sagt sie. Einsatzgebiete sieht sie etwa bei entzündlichen Darmerkrankungen, Ängsten, Schlafstörungen, Neurodermitis, Migräne und anderen Beschwerden. Wo sind die Schweizer Ärzte, die Studien machen und sich für die Cannabis-Patientinnen und -Patienten einsetzen? Obwohl man in unzähligen Studien bewiesen hat, dass medizinisches Cannabis helfen kann, ist es schwierig einen Arzt zu finden, der den Patienten unterstützt, wenn er sich mit Cannabis therapieren will. Es ist praktisch kein Wissen vorhanden über die Dosierung und die verschiedenen Anwendungsbereiche. Wir fordern das Bundesamt für Gesundheit auf, die Ärzte weiterzubilden und den bürokratischen Aufwand zum Erhalt einer Sondergenehmigung zu vereinfachen.
Nur wenige Mediziner wollen die Droge zu Therapiezwecken einzusetzen. Eva Milz schon.
10 Apr 2018
Aromatische Wirkstoffe von Cannabis Aus den vielen chemischen Bestandteilen, die in Cannabis enthalten sind, gehören etwa 140 zu der Gruppe der organischen Kohlenwasserstoffe. Man nennt sie Terpene. Terpene sind Duftmoleküle, die in allen Pflanzen also auch in Cannabis vorkommen. Die Kombination der verschiedenen Terpene definiert die Duftnote jeder Pflanze. Cannabis ist insofern speziell, weil jede Sorte ein einzigartiges Profil von Terpenen aufweist. Es wird angenommen, dass unabhängig von den Cannabinoiden auch Terpene medizinische Eigenschaften aufweisen. Die Terpene sind nanopartikelgrosse, aromatische Moleküle, die problemlos die Blut-Hirn-Schranke (eine Schicht, die das Gehirn vom Blut trennt, damit keine giftigen Substanzen ins Gehirn gelangen) überwinden und direkt ins zentrale Nervensystem einwirken können. Im Gegensatz zu ihnen bestehen pharmazeutische Wirkstoffe aus grossen Molekülen, die die genannte Schranke nicht überwinden können. mehr: https://www.medcan.ch/de/medizin/38-terpene
8 Apr 2018
"Als Cannabis-Patient wird man von manchen Leuten noch immer wie ein Junkie behandelt", sagt Sasa, die inzwischen als Geschäftsführerin der SPD-Fraktion Neukölln arbeitet. Dabei ist es nicht so, dass sie den ganzen Tag stoned im Büro sitzt und darüber nachdenkt, ob Prinzenrolle und Hershey’s nicht mal was zusammen machen sollten. "Cannabis wirkt bei mir nicht so wie bei gesunden Menschen. Die Wirkstoffe docken bei mir an den Schmerzzentren an", sagt Sasa. Einen Rausch habe sie praktisch nie, obwohl sie von früheren Trips in die Niederlande wisse, wie sich einer anfühlt, sagt sie. Heute richte sich ihr Gras-Konsum aber nur noch danach, wie stark ihre Schmerzen gerade sind. MEDCAN verfolgt das Ziel, dass auch Schweizer Patienten ungehindert Zugang zu medizinischem Cannabis in geprüfter Qualität zu vernünftigen Preisen erhalten und dieses uneingeschränkt, stress- und straffrei zu sich nehmen können.
"Als Cannabis-Patient wird man von manchen Leuten noch immer wie ein Junkie behandelt", sagt Sasa.
7 Apr 2018
Auch der Medical Cannabis Verein Schweiz wird an der Muba im «Cannabis Village» anwesend sein. Wir informieren über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis als Heilmittel bei verschiedenen Krankheiten und chronischen Leiden.
An der diesjährigen Muba zeigen zahlreiche Aussteller eine «überraschende Produktpalette». In einem «Hanfdorf» wird die lange verteufelte Kulturpflanze rehabilitiert.
5 Apr 2018
Der Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol könnte Drogen- und Alkoholabhängigen beim Kampf gegen ihre Sucht helfen. Das legt zumindest eine Studie mit Ratten nahe. MEDCAN informiert und klärt auf über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis als Heilmittel bei verschiedenen Krankheiten und chronischen Leiden.
4 Apr 2018
Den Medical Cannabis Verein Schweiz findet ihr an der Cannabis Village in der Messe Basel 20.-22. April 2018 Wir stehen da für Fragen und Informationen zur Verfügung.
3 Apr 2018
Das Medcan Team wünscht euch frohe Ostern.🐇💚 Werde Mitglied und unterstütze unsere Forderungen. www.medcan.ch
31 Mar 2018

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8003 Zürich
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